Geschäftsordnung (gültig ab 27.01.2012)

Geschäftsordnung

(gültig seit 27.01.2012)

Registriert Amtsgericht Köln GMA-VR 8663

I. Beitragsordnung

§1

Allgemeines

Die Mitglieder der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung verpflichten sich nach § 5(1) der Satzung einen jährlichen Mitgliedsbeitrag zu entrichten.

§ 2

Mitgliedsbeitrag

Natürliche Personen

(1) Der Mitgliedsbeitrag beträgt 60,- € und ab dem 1.1.2012 90,- € pro Jahr pro Jahr.

(2) Der ermäßigte Mitgliedsbeitrag, z.B. für Mitglieder aus der Studierendenschaft, beträgt 20,- € und ab dem 1.1.2012 25,- € pro Jahr.

(3) Der Mitgliedsbeitrag erhöht sich um 27,- € und ab dem 1.1.2012 50,- € pro Jahr wenn eine gedruckte Ausgabe der Zeitschrift für Medizinische Ausbildung (ZMA) (z.Zt. 4 Hefte pro Jahr) gewünscht ist.

Juristische Personen

(4) Der Mitgliedsbeitrag für juristische Personen staffelt sich nach der Größe der Einrichtung und schließt Exemplare der gedruckten Ausgaben der ZMA sowie Anspruch auf ermäßigten Tagungsbeitrag der GMA-Jahrestagung ein:

  • Einrichtungen bis 100 Personen: 300,-€ Mitgliedsbeitrag 
    incl. 1 Heft und ermäßigter Tagungsbeitrag für bis 2 Personen:
  • Einrichtungen bis 500 Personen: 800,-€ Mitgliedsbeitrag 
    incl. 2 Hefte und ermäßigter Tagungsbeitrag für bis zu 5 Personen
  • Einrichtungen mit mehr als 500 Personen: 1500,-€ Mitgliedsbeitrag 
    incl. 5 Hefte und ermäßigter Tagungsbeitrag für bis zu 10 Personen

(5) Medizinische Fakultäten, Hochschulen oder Fachgesellschaften/Fachverbände im Gesundheitswesen können für einen Jahresbeitrag von 1500,- € korporatives Mitglied werden. Hierbei ist der Bezug von 5 Exemplaren der ZMA und ein ermäßigter Tagungsbeitrag für die Jahrestagung für bis zu 10 Fakultätsmitglieder oder Studierende inbegriffen.

(6) Fachschaften (Studierendenvertretungen) können für einen Jahresbeitrag von 150,- € korporatives Mitglied werden. Hierbei ist der Bezug von 1 Exemplar der ZMA und ein ermäßigter Tagungsbeitrag für die Jahrestagung für bis zu 10 Studierende inbegriffen.

§3

GMA-Jahrestagung

(1) Mitglieder können den ermäßigten Tagungsbeitrag für die Jahrestagung in Anspruch nehmen.

(2) Der Anspruch auf den ermäßigten Jahresbeitrag entfällt, wenn das Mitglied mit der Beitragszahlung im Rückstand ist oder seine Mitgliedschaft vor dem 30.6. des auf die ermäßigt besuchte Jahrestagung folgenden Kalenderjahres kündigt. In diesen Fällen ist rückwirkend die Differenz zum vollen Tagungsbeitrag an die GMA zu entrichten.

§ 4

Beitragsermäßigung

(1) In begründeten Ausnahmefällen kann der Vorstand auf Antrag den fälligen Mitgliedsbeitrag befristet oder dauerhaft stunden oder erlassen.

(2) Ermäßigung der Beiträge nach § 2(2) wird für Mitglieder aus der Studierendenschaft gewährt, wenn durch unaufgeforderte Vorlage einer Immatrikulationsbescheinigung nachgewiesen wird, dass das Mitglied als Student/Studentin an einer Universität oder Hochschule immatrikuliert ist. Teilnehmer von postgraduierte Studiengängen sind von einer Ermäßigung nach dieser Regelung ausgeschlossen.

(3) Wird der Nachweis nach § 4(2) auch nach einmaliger Erinnerung nicht erbracht, wird der reguläre Mitgliedbeitrag erhoben.

(4) Auch Mitgliedern, die nicht Studierende sind und denen der reguläre Mitgliedsbeitrag nicht zuzumuten ist, kann der Vorstand auf Antrag befristet oder dauerhaft die Ermäßigung des Mitgliedsbeitrags gewähren.

§ 5

Fälligkeit und Bankeinzug

(1) Der Mitgliedsbeitrag wird in der Regel jährlich zum 1. April fällig.

(2) Der Mitgliedsbeitrag wird in der Regel bei Fälligkeit durch Bankeinzug vom Konto des Mitglieds eingezogen.

(3) Mitglieder erteilen der Schatzmeisterin oder dem Schatzmeister der Gesellschaft eine Einzugsermächtigung zum Einzug des Mitgliedsbeitrags

(4) Kosten, die bei der Beitragseinziehung durch unvollständige oder inkorrekte Angaben des Mitglieds oder fehlende Deckung des Kontos entstehen, sind vom Mitglied zu tragen

(5) Abweichungen von den Punkten §5 (1) bis (4) können auf Antrag an die Schatzmeisterin oder den Schatzmeister ermöglicht werden

§ 6

Inkrafttreten

Diese Beitragsordnung tritt durch Beschluss des GMA-Vorstandes vom 20.05.2011 und der GMA-Mitgliederversammlung vom 07.10.2011 in Kraft.

II. Wahlordnung

§ 7

Wahlleitung

(1) Zur Leitung der Wahlvorgänge und deren Protokollierung wählt die Mitgliederversammlung eine Wahlleiterin oder einen Wahlleiter in offener Abstimmung mit einfacher Mehrheit. Auf Verlangen eines einzelnen Mitgliedes muss eine geheime Wahl durchgeführt werden.

(2) Wählbar für die Wahlleitung ist jedes natürliche Mitglied des Vereins (nach § 3 Abs. 1, a) der Satzung).

§ 8

Stimmrecht

(1) Stimmberechtigt für die Wahlen sind alle Mitglieder des Vereins (§4 der Satzung), außer das Stimmrecht ruht nach § 9 der Satzung.

(2) Das Stimmrecht ist nicht übertragbar (nach §3 Abs. 2 der Satzung).

§ 9

Wahlvorgang

(1) Wählbar ist jedes natürliche Mitglied des Vereins (nach § 3 Abs. 1, a) der Satzung). Vorschläge für Kandidatinnen und Kandidaten sollen bis spätestens fünf Wochen vor dem Termin der Mitgliederversammlung schriftlich bei der GMA-Geschäftsstelle eingehen. Diese Vorschläge werden mit der Einladung zur Mitgliederversammlung versandt. Vorschlagsberechtigt sind alle stimmberechtigten Mitglieder des Vereins.

(2) Die Mitgliederversammlung wählt die Mitglieder des Vorstands nach §11 der Satzung in geheimer Wahl mit einfacher Mehrheit.

(3) Die Mitgliederversammlung wählt die Rechnungsprüfer nach §12 der Satzung in geheimer Wahl mit einfacher Mehrheit. Eine Wiederwahl ist zulässig.

(4) Bei Stimmengleichheit in einem Wahlgang entscheidet eine Stichwahl in einem zweiten Wahlgang zwischen den Kandidaten.

(5) Die Wahlleiterin oder der Wahlleiter stellt die Annahme der Wahl der Kandidatinnen und Kandidaten fest.

(6) Das Wahlergebnis wird von der Wahlleiterin oder dem Wahlleiter schriftlich für das Protokoll festgehalten.

§ 10

Abweichungen von der Geschäftsordnung

Abweichungen von den Vorschriften dieser Geschäftsordnung können im einzelnen Fall mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder des Vereins beschlossen werden, wenn[S1] die Vorschriften der Satzung nicht entgegenstehen.

§ 11

Auslegung der Geschäftsordnung

Über während der Mitgliederversammlung auftretende Zweifel über die Auslegung dieser Geschäftsordnung entscheidet die oder der Vorsitzende für den Einzelfall.

III. Ausschüsse

§ 12

Name des Ausschusses

(1) Der nach § 16 der GMA-Satzung gebildete Ausschuss erhält die Bezeichnung „GMA-Ausschuss“ verbunden mit dem vom Vorstand bestimmten Auftrag, z.B. „für Methodik der Ausbildungsforschung“. Der GMA-Vorstand benennt einen Gründungssprecher des Ausschusses, der die Gründungsmitglieder zusammenführt.

(2) Auftrag, Ziele und Arbeitsplan des Ausschusses werden unter Federführung der Gründungssprecherin oder des Gründungssprechers im Einvernehmen mit dem GMA-Vorstand schriftlich niedergelegt. Der Inhalt soll folgende Punkte beschreiben:

  1. Zusammensetzung und Auftrag des Ausschusses
  2. Bedeutung und Aktualität des Ausschuss-Themas
  3. Konkrete Aufträge des Ausschusses (limitiert oder ständiger Auftrag)
  4. Bestands- und Bedarfsanalyse
  5. Zielgruppe(n)
  6. Geplante Stellungnahme(n)/Empfehlung(n) der GMA
  7. Art der Veröffentlichung (GMA-Seiten; ZMA; Pressemitteilung; Medienkanäle; Drucksache verteilen; Faltblatt; Fakultäten; Politik)
  8. Aktualisierung wann?
  9. GMA-Leitlinien erforderlich und empfohlen?

10.  Literatur und Kommentare sollten als Fußnoten erscheinen.

§ 13

Darstellung des Ausschusses

Die Bildung des Ausschusses und der Arbeitsplan nach § 12(2) wird in der ZMA und auf den Internetseiten der GMA veröffentlicht und die Mitglieder mit Kontaktadressen genannt; dies wird mindestens vierteljährlich aktualisiert. Der Ausschuss als Ganzes bleibt bei der GMA angesiedelt, und zwar mit der Adresse der GMA-Geschäftsstelle, um eine einheitliche Administration und satzungsgemäße Wahrnehmung der Verantwortung der Ausschussarbeit sicherzustellen. Als Korrespondenzadresse wird die Institutsadresse des Ausschusssprechers genannt.

§ 14

Arbeit des Ausschusses

Der Ausschuss erledigt seinen Auftrag in Selbstorganisation unter Leitung der Ausschusssprecherin oder des Ausschusssprechers. Der Ausschuss wählt nach der Konstituierung aus seinem Kreis einen Sprecher und seinen Vertreter. Die Ausschusssprecherin oder der Ausschusssprecher ist Mitglied des GMA-Beirats (s. §15 der Satzung). Der Ausschuss bedient sich für seine Arbeit der Geschäftsstelle der GMA. Weiter stehen die Internetseiten, insbesondere das GMA-FORUM zur Verfügung sowie die ZMA als Organ der GMA. Dort können auch Zusammenkünfte des Ausschusses angekündigt werden.

§ 15

Veröffentlichungen des Ausschusses

(1) Die Arbeit der Ausschüsse und ihre Ergebnisse werden ausschließlich in Abstimmung mit dem GMA-Vorstand und unter dem Namen und dem Symbol der GMA veröffentlicht, gegebenenfalls zusammen mit Partnern. Die Veröffentlichung soll als „Positionspapier“, aber auch als „Fokuspapier“ oder „Projekt“ oder mit einer anderen geeigneten Beschreibungen gekennzeichnet werden. Ein typisches Positionspapier oder Fokuspapier soll zu dem Thema des Ausschusses eine umfassende Bestandsaufnahme und Bewertung mit Empfehlung in Form eines zusammenhängenden Manuskriptes darstellen und folgende Abschnitte enthalten:

  1. Titel
  2. Einführung
  3. Beschreibung der nationalen (oder wenn anzuwenden) multinationalen Situation
  4. Bewertung und Stellungnahme
  5. Empfehlung(en)
  6. Zusammenfassung
  7. Literatur und Kommentare sollten in Fußnoten erscheinen.

Entscheidend ist auch hier, dass es unmissverständlich als Produkt der GMA bzw. des GMA-Ausschusses zu erkennen ist, gegebenenfalls zusammen mit Partnern. Dies gilt auch für Veröffentlichungen jeder Art, wobei der Ausschuss die Autorenreihenfolge festlegt. Als Autoren werden diejenigen Ausschussmitglieder genannt, die messbar zu der Veröffentlichung beigetragen haben. Auch dies entscheidet der Ausschuss selbst.

(2) Die Veröffentlichung sollen in der Regel in der ZMA erfolgen.

IV. Regionale Arbeitsgruppen

§ 16

Name der Regionalen Arbeitsgruppe

(1) Die nach § 17 der GMA-Satzung gebildete Regionale Arbeitsgruppe erhält die Bezeichnung „Regionale Arbeitsgruppe der GMA“ verbunden mit dem vom Vorstand bestimmten Gründungsort, in der Regel der Ort einer Medizinischen Fakultät, Hochschule oder Medizinischen Universität. Der GMA-Vorstand benennt eine Gründungsvorsitzende oder einen Gründungsvorsitzenden der Regionalen Arbeitsgruppe, die oder der die Gründungsmitglieder zusammenführt.

(2) Die Regionale Arbeitgruppe der GMA gibt sich unter Federführung der oder des Gründungsvorsitzenden im Einvernehmen mit dem GMA-Vorstand eine Geschäftsordnung. Die Geschäftsordnung der Regionalen Arbeitsgruppe der GMA enthält folgende Angaben:

  1. Name der Regionalen Arbeitsgruppe
  2. Wahl der oder des Vorsitzenden und seines Stellvertreters
  3. Gegebenenfalls Wahl einer Schriftführerin oder eines Schriftführers
  4. Schwerpunkte der Arbeit der Regionalen Arbeitsgruppe
  5. Ort und Zeitabstand der Zusammenkünfte
  6. Abfassung eines Protokolls der Zusammenkünfte
  7. Veröffentlichung eines jährlichen Tätigkeitsberichtes

(3) Nach der Geschäftsordnung wählt die Regionale Arbeitsgruppe aus ihrer Mitte eine oder einen Vorsitzenden und eine Stellvertreterin oder einen Stellvertreter. Die oder der Vorsitzende vertritt die Regionale Arbeitsgruppe im Beirat der GMA.

§ 17

Darstellung der Regionalen Arbeitsgruppe

Die Bildung der Regionalen Arbeitsgruppe und die Geschäftsordnung wird in der ZMA und auf den Internetseiten der GMA veröffentlicht und die Mitglieder mit Kontaktadressen genannt und mindestens vierteljährlich aktualisiert. Die Regionale Arbeits-gruppe als Ganze bleibt bei der GMA angesiedelt, und zwar mit der Adresse der GMA-Geschäftsstelle, um eine einheitliche Administration und satzungsgemäße Wahrnehmung der Verantwortung der Ausschussarbeit sicherzustellen. Als Korrespondenzadresse wird die Institutsadresse des Vorsitzenden der Regionalen Arbeitsgruppe genannt.

§ 18

Arbeit der Regionalen Arbeitsgruppe

Die Regionale Arbeitsgruppe arbeitet in Selbstorganisation unter Leitung der Srecherin oder des Sprechers. Sie bedient sich dazu der Geschäftsstelle der GMA. Weiter stehen die Internetseiten, insbesondere das GMA-FORUM zur Verfügung sowie die ZMA als Organ der GMA. Dort können auch Zusammenkünfte der Regionalen Arbeitsgruppe angekündigt werden. Die Protokolle der Zusammenkünfte und den jährlichen Tätigkeitsbericht der Regionalen Arbeitsgruppe leitet der Vorsitzende über die Geschäftsstelle an den Vorstand der GMA.

§ 19

Veröffentlichungen der Regionalen Arbeitsgruppe

Eine Öffentlichkeitsarbeit der Regionalen Arbeitsgruppe ist erwünscht, insbesondere in regionalen Medien jeder Art. Die Arbeit der Regionalen Arbeitsgruppe und ihre Ergebnisse werden ausschließlich unter dem Namen und dem Symbol der GMA veröffentlicht. Dies gilt für Veröffentlichungen jeder Art. Die Regionale Arbeitsgruppe entscheidet über die Art der Veröffentlichung oder Mitteilung, auch in den öffentlichen Medien. Dabei sollen wo möglich die § 15 (1) bis (5) zur Geschäftsordnung der GMA-Ausschüsse angewendet werden.

V. Geschäftsstelle der GMA

§ 20

Sitz der Geschäftsstelle

Sitz der Geschäftsstelle wird vom Vorsitzenden der GMA bestimmt.

§ 21

Ausstattung der Geschäftsstelle

Die Ausstattung der Geschäftsstelle hinsichtlich Personal, Räumen und Betriebsmitteln wird vom Vorstand der GMA bestimmt.

§ 22

Aufgaben der Geschäftsstelle

1. Führen der Korrespondenz per Telefon, ePost und Briefverkehr.
2. Mitgliederverwaltung

  • Aufnahme neuer Mitglieder
  • Rechnungserstellung
  • Erstellung von Beitragsbestätigungen über Zuwendungen im Sinne des § 10 b des Einkommensteuergesetztes
  • Kündigungsverwaltung

3. Vorbereiten der Vorstandssitzungen
4. Mithilfe bei den Jahrestagungen

  • Vorbereitung der Mitgliederversammlung
  • Überprüfung und Vervollständigung der eingereichten Abstracts
  • Korrespondenz
  • Anwesenheit bei den Jahrestagungen

5. Vorbereiten und Mitausführen der Vorstandswahlen
6. Pflege der GMA-Internet-Präsentation
7. Statistikerstellung
8. Kommunikation mit den GMA-Mitgliedern
9. Kommunikation und administrative Unterstützung der GMA-Ausschüsse
10. Kommunikation und administrative Unterstützung der Regionalen Arbeitsgruppen der GMA

§ 23

Arbeitgeber-Regelung

Die vertraglichen Regelungen für die Mitarbeiter/-innen der Geschäftsstelle werden über einen Arbeitsvertrag geregelt.

VI. Jahrestagung

§ 29

Auftrag für die Jahrestagung der GMA

Der Auftrag für die Jahrestagung erfolgt durch den Vorstand der GMA.

§ 30

Auftragnehmer, Ort und Zeit

(1) In der Regel wird die Jahrestagung an eine Medizinische Fakultät, Hochschule oder Medizinische Universität vergeben.

(2) Ort und Zeit der Jahrestagung wird mindestens 3 Jahre und höchstens 5 Jahre im Voraus im Einvernehmen mit dem Vorstand festgelegt.

(3) Inhalt und Ablauf wird im Einvernehmen mit dem Vorstand festgelegt.

§ 31

Tagungspräsidenten

Tagungspräsidenten zur Vorbereitung und Durchführung der Jahrestagung sind

  1. Eine oder mehrere Persönlichkeiten des Auftragnehmers im Einvernehmen mit dem Vorstand der GMA.
  2. Der Vorsitzende der GMA.

§ 32

Mitgliederversammlung und Sitzungen von Organen der GMA

(1) Die Mitgliederversammlung soll während der Jahresversammlung in einem Zeitrahmen von 1-1.5 Stunden stattfinden.

(2) Sitzungen von Beirat, Herausgebergremium der ZMA, Vorstand der GMA, von GMA-Ausschüssen und Regionalen Arbeitgruppen der GMA finden am Vortag vor Beginn der Jahrestagung statt.  Dafür sind geeignete Räume am Ort der Jahrestagung bereitzustellen.

§ 33

Gesellschaftsabend

Es findet ein Gesellschaftsabend der GMA statt. In diesem Rahmen werden die Preise der GMA verliehen.

§ 34

Organisation der Jahrestagung

(1) Die Organisation der Jahrestagung wird von dem Auftragnehmer unter Federführung der Tagungspräsidenten durchgeführt. Dabei soll die Geschäftsstelle der GMA genutzt werden. Die gemeinsame Organisation mit anderen Fachgesellschaften kann im Einvernehmen mit dem GMA-Vorstand vorgesehen werden.

(2) Besonders zu achten ist auf eine transparente und wissenschaftsbasierte Auswahl der Beiträge.

(3) Es ist dafür Sorge zu tragen, dass die GMA-Ausschüsse und die Regionalen Arbeitsgruppen beim Programm der Jahrestagung beteiligt werden, z. B. durch die Ausrichtung von Werkstattgesprächen oder Kurzsymposien.

(4) Einige Module der Jahrestagung sollten so gestaltet werden, dass ein zur Veröffentlichung geeignetes Ergebnis am Ende steht.

§ 35

Finanzierung der Jahrestagung

(1) Das finanzielle Risiko der Jahrestagung übernimmt der Auftragnehmer.

(2) Auf Antrag kann der Vorstand der GMA finanzielle Beihilfen nach Kassenlage zur Verfügung stellen oder Garantien für finanzielle Verpflichtungen übernehmen.

(3) Der Auftragnehmer ist verpflichtet, dem Vorstand der GMA über Einnahmen und Ausgaben im Zusammenhang mit der Jahrestagung Rechnung zu legen, wenn eine finanzielle Beihilfe oder Garantie übernommen wurde.

§ 36

Kongressband und Veröffentlichung der Tagungsbeiträge

(1) Die angenommenen Kurzfassungen der Jahrestagung werden in einem elektronischen und gedruckten Kongressband veröffentlicht. Im Einvernehmen mit der Schriftleitung können die Kurzfassungen auch in der ZMA veröffentlicht werden.

(2) Es soll darauf geachtet werden, dass diese Kurzfassungen möglichst bald danach auch als komplette Veröffentlichungen erscheinen.

VII. Zeitschrift für Medizinische Ausbildung (ZMA)

Publikationsorgan der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung e.V. (GMA)

§ 37 Allgemeines

Die Zeitschrift für Medizinische Ausbildung (ZMA) ist Eigentum der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung e.V. (GMA). Sie ist eine frei zugängliche interdisziplinäre elektronische Zeitschrift, die Beiträge zweisprachig in deutscher und englischer Sprache aus dem gesamten Feld der Ausbildung, Weiterbildung und Fortbildung in der Medizin und im Gesundheitswesen publiziert.

§ 38 Kosten

Die Höhe der Gebühren und Kosten für die ZMA bleibt einem Beschluss des GMA-Vorstandes bzw. der Mitgliederversammlung überlassen. Die aktuellen Kosten sind in den Autorenrichtlinien der ZMA zu finden.

§ 39 Schriftleitung

(1) Der GMA-Vorstand benennt die Schriftleiterin oder den Schriftleiter. Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Die Schriftleiterin oder den Schriftleiter  der ZMA ist für die inhaltliche und strukturelle Qualität der Zeitschrift im Sinne der Ziele der GMA laut §2 der Satzung verantwortlich und gegenüber dem Herausgebergremium weisungsbefugt. Die Schriftleitung prüft jeden Entscheidungsvorschlag zu einem Manuskript und stimmt zu oder schlägt weitere Änderungen bzw. ggf. weitere Gutachter vor.

(2) Die Schriftleiterin oder der Schriftleiter berichtet dem Herausgebergremium und der Mitgliederversammlung mindestens einmal pro Jahr über die Entwicklung der ZMA.

(3) Die Schriftleiterin oder der Schriftleiter kann für die Dauer ihrer oder seiner Amtszeit eine Stellvertreterin oder einen Stellvertreter aus dem Kreise der Herausgeber vorschlagen. Der GMA-Vorstand muss diesem Vorschlag zustimmen.

(4) Die Schriftleitung arbeitet ehrenamtlich. Die Schriftleiterin oder der Schriftleiter  kann ihren Rücktritt gegenüber dem GMA-Vorstand anzeigen. Dies sollte mindestens sechs Wochen vor einer GMA-Vorstandssitzung in schriftlicher Form erfolgen.

§ 40 Herausgebergremium

(1) Die Herausgeber der ZMA setzen sich für die inhaltliche und strukturelle Qualität der Zeitschrift im Sinne der Ziele der GMA laut §2 der Satzung ein. Sie nehmen diese Aufgabe u.a. durch die Auswahl von geeigneten Gutachtern für die eingereichten Beiträge und durch die Entscheidung zur Annahme oder zur Ablehnung eines Artikels wahr. Die Zuweisung der Artikel erfolgt durch die Schriftleitung oder das ZMA-Redaktionsbüro.

(2) Die Herausgeber arbeiten ehrenamtlich. Die Amtszeit endet nach 3 Jahren und kann verlängert werden.

(3) Begründete Vorschläge für Mitglieder des Herausgebergremiums können an den GMA-Vorstand von jedem GMA-Mitglied gemacht werden. Der Vorstand entscheidet im Einvernehmen mit der Schriftleitung über die Weitergabe dieses Vorschlages an das Herausgebergremium. In der nächstfolgenden Herausgebersitzung entscheidet das Herausgebergremium  über die Aufnahme in das Herausgebergremium.

(4) Bei Aufnahme erhält die neue Herausgeberin oder der neue Herausgeber vom ZMA-Redaktionsbüro die entsprechenden Zugangsdaten und eine schriftliche Schulung über die Handhabung des elektronischen Begutachtungssystems.

(5) Die Schriftleitung kann den Ausschluss einer Herausgeberin oder eines Herausgebers vorschlagen. Hierfür ist eine Begründung erforderlich. Die Herausgeber stimmen in geheimer Wahl über den Vorschlag der Schriftleitung ab. Es ist eine Zweidrittel-Mehrheit notwendig. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Schriftleitung.

(6) Es findet mindestens einmal im Jahr eine Sitzung des Herausgebergremiums im Zusammenhang mit den Jahrestagungen der GMA statt. Zu dieser Sitzung wird vier Wochen vorher schriftlich vom ZMA-Redaktionsbüro im Auftrag der Schriftleiterin oder des Schriftleiters eingeladen.

§ 41 Redaktionsbüro

(1) Das Redaktionsbüro unterstützt die Schriftleitung und die Herausgeber der ZMA bei ihrer Arbeit und dient als primärer Ansprechpartner für die Autoren und Leser der ZMA. Auftraggeber für das Redaktionsbüro ist die GMA als Inhaberin der ZMA.

(2) Der Sitz des Redaktionsbüros wird von der Schriftleiterin oder vom Schriftleiter der ZMA im Einvernehmen mit dem Vorstand der GMA bestimmt und befindet sich in der Regel in den Räumen der GMA-Geschäftsstelle.

(3) Über die Ausstattung des Redaktionsbüros hinsichtlich Personal, Räumen und Betriebsmittel entscheidet der GMA-Vorstand.

(4) Aufgaben des Redaktionsbüros:

  1. Führen der Korrespondenz per Telefon, Email und Post.
  2. Bearbeiten der eingereichten Artikel und Beiträge
    • Formales Prüfen der Artikel, insbesondere Prüfen und Überarbeiten der Literaturhinweise
    • Einstellung in das elektronische Begutachtungssystem und Betreuung des Begutachtungsprozesses
    • Zuweisen der Herausgeber
    • Gutachter beauftragen aufgrund der Vorgaben der Herausgeber und ggf. der Schriftleitung
    • Fristenverwaltung
    • Abschließen des Begutachtungsprozesses
    • Bearbeiten der eingereichten Bilder/Tabellen für die Online- und Druckversion
    • Veranlassung der Übersetzungen ins Englische oder Deutsche
    • Eingabe in Composer
    • Versand der Dateien an Drucker
    • Statistikerstellung
  3. Berichtswesen gegenüber Schriftleitung und Herausgebern.

(5)   Die vertraglichen Regelungen für die Mitarbeiter/-innen des Redaktionsbüros werden über einen Arbeitsvertrag geregelt. Die ZMA-Schriftleitung und die oder der GMA-Vorsitzende sind den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Redaktionsbüros gegenüber weisungsbefugt.

§ 42 Themenbereiche und Artikeltypen

Die Artikeltypen und Themenbereiche werden vom ZMA-Herausgebergremium und der Schriftleitung festgelegt und in den Autorenrichtlinien veröffentlicht.

VIII. Inkrafttreten der Geschäftsordnung

Diese Geschäftsordnung tritt mit dem Beschluss des GMA-Vorstands am 27.01.2012 in Kraft.

Martin Fischer, Vorsitzender der GMA.