Ausschuss "Integrative Medizin"

Zielsetzungen

Wie kann im Medizinstudium die Entwicklung einer Integrativen Medizin veranlagt werden, die die rationale und reflektierte Anwendung verschiedener komplementärmedizinischer Verfahren in Ergänzung zur Schulmedizin beinhaltet mit dem Ziel einer möglichst optimalen Patientenversorgung?

Bedarfsanalyse:

  • welche Kompetenzen sind für alle von Relevanz, welche für speziell Interessierte?

  • welche spezifischen Themen sind wichtig, z.B. eigene Urteilsbildung, Unterscheidung zwischen "seriösen" und "unseriösen" Angeboten, Suche nach Evidenz, Konzeptverständnis der unterschiedlichen Richtungen...

  • was interessiert die Studierenden?

Bestandsaufnahme:

  • was wird in USA, Europa, Deutschland und anderswo bisher wie und mit welchem Ziel gelehrt?

  • wie sind die bisherigen Erfahrungen, welche Lehrmethoden eignen sich gut, welche spezifischen Probleme gibt es zu berücksichtigen?

  • welche Möglichkeiten bietet die aktuelle Approbationsordnung?

Didaktische Aspekte:

  • wie kann ein vorurteilsgeleitetes Lehren vermieden und ein fruchtbarer Dialog zwischen den Vertretern der verschiedenen Richtungen gefördert werden?

  • wie kann eine rationale Urteilsbildung in Bezug auf die Möglichkeit und Grenzen der Verfahren gefördert werden?

  • wie kann die Fähigkeit zur Reflexion der jeweiligen Perspektive und zur Integration der verschiedenen Ansätze und der Schulmedizin zu einem multiperspektivischen Bild erweitert werden?

Prüfungen und Evaluation:

  • Welche geeigneten Prüfungsverfahren gibt es in diesem Bereich? 

Aufgaben des Ausschusses

  • Vernetzung und Informationsaustausch zwischen den Lehrenden zur Integrativen Medizin; Etablierung gemeinsamer Foren für die Lehre (z.B. an GMA-Tagung oder Kongressen zur Komplementärmedizin)

  • Sammlung und Entwicklung von Lehrmaterial (Literatur, eLearning, Fallvorstellungen etc.)

  • Kollegiale Beratung

  • Austausch und Weiterentwicklung von Lehrangeboten zur Komplementärmedizin in Zusammenarbeit mit Studierenden